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Drei Gründe, warum viele Agenturen den Fokus verlieren
Alain-Daniel Rudolf 4:52 Min
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Worauf solltest du bei der Auswahl von Creatorn achten?
Ali gibt zu, dass seine Agentur Creator früher vor allem nach dem Aussehen ausgewählt hat. Heute achtet er mindestens genauso auf Charakter, Arbeitsmoral, Einstellung und darauf, ob die Creatorin überhaupt die Zeit mitbringt.
Der Grund: Es wird schwächere Wochen geben, etwa wenn Instagram seine Regeln ändert. Eine Creatorin ohne die richtige Einstellung verlässt die Agentur in solchen Phasen eher. Wie du Creator findest und auswählst, steht im Ratgeber Models finden.
„Für mich persönlich ist eine gute Creatorin nicht nur, wenn sie gut aussieht, sondern wenn sie vor allem die richtige Arbeitsmoral mit an den Tisch bringt.“
Wie viel Mitsprache sollte eine Creatorin haben?
Lieber arbeitet Ali mit einer Creatorin, die verlässlich mitzieht, als mit einer, die nur äußerlich alles mitbringt. Eigene Ideen sind dabei ausdrücklich erwünscht: Creatorinnen sehen manchmal, was man selbst im Alltag übersieht.
Verlässlich heißt für ihn nicht, dass die Creatorin nur ausführt. Sie soll umsetzen, was vereinbart ist, und ihre Gedanken einbringen dürfen. Wer so tief im eigenen Tun steckt wie ein Gründer, ist auf solche Hinweise angewiesen. Wie du so eine Zusammenarbeit vom ersten Tag an klar aufsetzt, beschreibt Max auf der Seite Onboarding für Creator.
Warum solltest du nicht jedem Trend hinterherlaufen?
Hast du ein Marketing-Konzept, das durchdacht ist und an das du glaubst, und läuft die erste Woche schlecht, dann wirfst du es nicht gleich um. Besser wirst du nur, wenn du analysierst, was in guten und in schlechten Wochen anders war.
Nach Alis Erfahrung liegt es meist an Kleinigkeiten in der Umsetzung, etwa an unklar geschriebenen Vorgaben. Wie ein solches Konzept aussieht, zeigt die Seite Marketing-Konzept für Creator.
„Spring nicht immer von Trend zu Trend.“
Können Werkzeuge und KI dir die Arbeit abnehmen?
Viele suchen nach Alis Eindruck den Weg des geringsten Widerstands: ein Werkzeug kaufen und alle Probleme sind gelöst. Seine Agentur nutzt KI auch, weil sie Abläufe schneller macht. Die eigentliche Arbeit nimmt sie aber noch lange nicht ab.
Welche Werkzeuge im Alltag einer Agentur wirklich helfen, beschreibt der Ratgeber Software für Agenturen. Alis Einschätzung zu künstlichen Creatorn steht auf der Seite KI-Creator für Agenturen.
„Lauf nicht irgendwelchen Tools hinterher und glaubt nicht, dass dir die komplette Arbeit abgenommen wird.“
Was brauchst du, um mit einer Agentur voranzukommen?
Am Ende läuft für Ali alles auf eine Bereitschaft hinaus: die Arbeit hineinzustecken und verstehen zu wollen, warum etwas gut oder schlecht lief. Erst wer das versteht, kann gezielt verbessern, statt beim nächsten Rückschlag wieder alles umzuwerfen.
Das gilt für jeden Weg in die Selbstständigkeit. Wer neben einem Job beginnen will, findet die Grundlagen unter Agentur nebenbei gründen. Wer noch keine Erfahrung mitbringt, liest Agentur gründen ohne Erfahrung.
Häufige Fragen
Welche drei Fehler nennt Ali?
Creator nur nach dem Aussehen auswählen, von Trend zu Trend springen und darauf hoffen, dass Werkzeuge die Arbeit abnehmen.
Worauf achtet Ali bei neuen Creatorn?
Neben dem Aussehen auf Charakter, Arbeitsmoral, Einstellung und darauf, ob die Creatorin genug Zeit mitbringt.
Wann sollte ich ein Marketing-Konzept ändern?
Nicht nach der ersten schwachen Woche. Ali vergleicht erst gute und schlechte Wochen und sucht die Ursache, die oft in kleinen Dingen liegt.
Nutzt Alis Agentur KI?
Ja, um Abläufe schneller zu machen. Die eigentliche Arbeit nimmt sie nach Ali aber nicht ab.


