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Ratgeber · Abläufe

Software für Agenturen: Was du wirklich brauchst

Kurz beantwortet

Software ersetzt in einer Agentur keine Abläufe, sie macht sie messbar und planbar. Wichtig sind vor allem drei Aufgaben: das Chatting organisieren, Ergebnisse messen und Schichten und Inhalte planen. Welches Programm du nimmst, ist zweitrangig, solange du weißt, was du damit erreichen willst, und den Datenschutz im Blick hast.

Von Max Borer, Gründer von LUX ConsultingStand

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Wofür brauchst du Software in einer Agentur?

Am Anfang machst du vieles selbst und brauchst wenig Werkzeug. Sobald ein Team dazukommt, wird es wichtig, dass alle nach denselben Abläufen arbeiten. Kunde Luka hat sein Team deshalb von Anfang an mit klaren Rollen aufgestellt, statt später alles ausbügeln zu müssen.

Wer nach Software für Agenturen sucht, stößt schnell auf Namen wie Infloww oder CreatorHero. Einen Vergleich einzelner Programme findest du hier nicht. Wichtiger ist die Frage, welche Aufgabe ein Werkzeug in deinem Ablauf übernehmen soll.

Welche Aufgaben übernimmt Software in einer Agentur?

Fünf Aufgaben kommen in den Videos und Interviews immer wieder vor:

  • Chatting organisierenEin CRM für das Chatting bündelt die Gespräche mit den Fans und macht sichtbar, wer wann für welche Creatorin schreibt.
  • Ergebnisse messenAufrufe, Profilbesuche, Klicks und Abonnenten je Profil, mit Tracking Links sogar je Reel.
  • Schichten planenWer wann im Chatting ist, damit keine Lücken entstehen und jeder seine Rolle kennt.
  • Inhalte planen und bearbeitenContent-Plan, Bearbeitung und Veröffentlichung. Kunde Kosta nennt das Editing als Erstes, was er automatisieren will, weil es viel Zeit kostet.
  • Creator gewinnenEine Website mit Bewerbungsformular, wie sie Kunde Roman für die Akquise nutzt.

Welche Zahlen sollte deine Software zeigen?

In einem Live-Coaching auf dem Kanal von LUX Consulting wird es konkret: Verfolge je Profil die Aufrufe insgesamt, wie viele Profilbesuche auf dem Link landen, wie viele Klicks es gibt und wie viele davon zu Abonnenten werden.

Wer das für jedes Reel einzeln misst, sieht, welche Videos Abonnenten bringen und welche nur Aufrufe. Davon machst du dann mehr. Wie die Kanäle selbst abschneiden, steht unter Traffic-Quellen.

„Weil dann weißt du halt, welches Reel hat dir wie viele Subs gebracht“
Aus einem Live-Coaching im Video auf YouTube (25:49)

Wie hilft KI im Agentur-Alltag?

Kunde Luka hat Texte für seinen YouTube-Auftritt anfangs mit ChatGPT vorbereitet. Sein Fazit: Das liefert Ideen, aber vieles lässt sich nicht eins zu eins übernehmen, weil es nicht weiß, worauf es im Einzelnen ankommt.

Ähnlich sieht es Ali im Marketing: Vor die Wahl gestellt, würde er aktuell immer einen gut ausgebildeten Mitarbeiter einer KI vorziehen.

„Also wenn ich jetzt die Wahl hätte zwischen einem gut trainierten Marketer und einer AI, dann würde ich aktuell immer noch definitiv den gut trainierten Marketer nehmen.“
Alain-Daniel Rudolf im Video auf YouTube (03:06)

Echte Kundengeschichten

„Mit Max und Ali alles besprochen, wie die Website ist, haben die mir Tipps gegeben, und daraufhin habe ich alles umgesetzt.“

Roman, Kunde im Coaching

Ganzes Interview ansehen

Einzelne Kundengeschichten, keine Garantie: Ergebnisse hängen von Einsatz, Markt und Fähigkeiten ab. Die Videos laden erst beim Abspielen von YouTube (youtube-nocookie.com).

Kundengeschichte

Worauf achtest du beim Datenschutz?

In einer Agentur gehen viele sensible Daten durch die Hände: Zugänge zu Konten, Inhalte der Creator und Nachrichten von Fans. Bevor du ein Programm einsetzt, prüfe, wo der Anbieter die Daten speichert, wer im Team worauf zugreifen kann und welche Verträge du dafür brauchst. Die rechtlichen Details klärst du am besten mit einer fachkundigen Person.

Finger weg von Werkzeugen, die versprechen, Regeln einer Plattform zu umgehen. Sie gefährden die Konten deiner Creator und damit eure ganze Zusammenarbeit.

Häufige Fragen

Welche Software nutzen OnlyFans-Agenturen?

Gesucht werden oft Programme wie Infloww oder CreatorHero. Wichtiger als das Produkt ist, welche Aufgabe es übernimmt: Chatting organisieren, Ergebnisse messen, Schichten und Inhalte planen.

Brauche ich am Anfang schon Software?

Nur wenig. Am Anfang machst du vieles selbst. Software lohnt sich vor allem, sobald ein Team dazukommt.

Welche Zahlen sollte ich messen?

Aufrufe, Profilbesuche, Klicks auf den Link und wie viele davon zu Abonnenten werden, am besten je Reel.

Worauf muss ich beim Datenschutz achten?

Wo der Anbieter Daten speichert, wer im Team Zugriff hat und welche Verträge nötig sind. Die rechtlichen Details klärst du mit einer fachkundigen Person.