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Ratgeber · Begriff erklärt

OFM Business: Was hinter dem Geschäftsmodell steckt

Kurz beantwortet

OFM steht für OnlyFans Management. Gemeint ist eine Agentur, die für Creator das Marketing, das Chatting und die Organisation übernimmt, während die Creator den Content liefern. Im Kern besteht das Geschäft aus wenigen Schritten: Creator gewinnen, Reichweite aufbauen, Arbeit an ein Team abgeben und das Ganze mit festen Abläufen wiederholen.

Von Max Borer, Gründer von LUX ConsultingStand

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Was bedeutet OFM Business?

OFM ist die Abkürzung für OnlyFans Management. Mit OFM Business ist das Geschäft gemeint, das eine Agentur rund um Creator aufbaut: Sie kümmert sich um alles, was nicht der Content selbst ist. Der Begriff stammt aus der Szene und taucht vor allem in Videos, Kursen und Foren auf, in denen es um den Aufbau einer eigenen Agentur geht.

Die Arbeitsteilung ist dabei klar. Die Creator produzieren ihre Inhalte. Die Agentur übernimmt laut Ali alles, was den Bereich Content-Planung, Editing und Veröffentlichung angeht, dazu das Marketing auf Social Media und das Chatting mit den Fans.

Auf dieser Seite geht es um die Sicht der Gründer, also um Leute, die selbst ein solches Business aufbauen wollen. Wenn du als Creator eine Agentur suchst, bist du bei LUX Agency richtig, der Agentur von Max Borer.

Wie funktioniert das Geschäftsmodell einer OFM-Agentur?

Max beschreibt das Modell in einem seiner Videos in wenigen Sätzen: Du findest dein erstes Model, baust es auf und lagerst die Arbeit dann an Mitarbeiter aus, zum Beispiel an Chatter und Marketingleute. Danach wiederholst du das. Mehr steckt im Kern nicht hinter dem Geschäftsmodell.

  1. Creator gewinnenAm Anfang steht eine Creatorin, die du vermarkten kannst, und ein sauberer Vertrag, der für beide Seiten fair ist.
  2. Reichweite aufbauenMit einer klaren Social-Media-Strategie bringst du die Creatorin sichtbar nach vorn. Für den Anfang empfiehlt Ali Instagram als Traffic-Quelle.
  3. Arbeit abgebenWas am meisten Zeit frisst, zum Beispiel das Chatting, gibst du an eine Person in deinem Team ab.
  4. WiederholenDie gewonnene Zeit steckst du in neue Creator und neue Mitarbeiter. So wächst die Agentur Schritt für Schritt.
„Wenn du das gemacht hast, findest du mehr Models, findest du mehr Mitarbeiter und das ist im Kern schon das ganze Business.“
Max Borer im Video auf YouTube (00:55)

Welche Rollen gibt es in einem OFM Business?

Vier Rollen tragen das Geschäft. Am Anfang übernimmst du viele davon selbst, später verteilst du sie auf ein Team. Ali vergleicht jede Creatorin mit einem kleinen Unternehmen, das eigene Abläufe braucht.

  • AgenturDas bist am Anfang du. Du verstehst das Marketing, führst die Gespräche mit Creatorn und setzt die Prozesse auf, nach denen deine Agentur arbeitet.
  • CreatorSie liefern den Content und sind deine Geschäftspartner, mit denen du auf Augenhöhe sprichst. Gearbeitet wird mit Inhalten, bei denen sich die Creatorin wohlfühlt und die sie authentisch umsetzen kann.
  • ChatterSie übernehmen das Chatting mit den Fans. Das ist meist der zeitintensivste Teil und deshalb oft die erste Aufgabe, für die Gründer einen Mitarbeiter einarbeiten.
  • MarketingHier entsteht die Reichweite: Strategie, Reels und Posts auf Social Media. Ali rät, gerade am Anfang zu lernen, mit den Creatorn gute organische Reels zu machen.
„jede Creatorin in deiner Agentur ist am Ende wie ein kleines Unternehmen und jedes kleine Unternehmen braucht Sales-Prozesse, Marketing, Content, Management und ganz klare Prozesse.“
Alain-Daniel Rudolf im Video auf YouTube (00:40)

Was gehört in einen OFM Business Plan?

Ein Business Plan für eine OFM-Agentur muss kein dickes Dokument sein. Max beginnt seinen eigenen Plan mit einer einfachen Bestandsaufnahme: Was hast du schon, und was willst du eigentlich?

Danach kommt Wissen. Wer eine eigene Agentur aufbauen will, braucht laut Max zuallererst Knowledge über das Geschäft. Für die ersten Creator lohnt der Blick ins eigene Umfeld, denn dort gibt es oft schon Kontakte, die du ansprechen kannst. Und dann gilt: nicht aufschieben, sondern ins Handeln kommen.

Zum Plan gehört auch die Formalie. Ali rät, als Erstes ein Gewerbe anzumelden, je nachdem, wo du wohnst, und dir einen guten Steuerberater zu suchen, der dir bei Rechnungen und Steuern hilft. Was genau für dich gilt, klärst du mit diesem Steuerberater.

„Ich würde schauen, was habe ich denn eigentlich schon und was ist vielleicht auch das, was ich will.“
Max Borer im Video auf YouTube (00:05)

Echte Kundengeschichten

„Aber ich sage es euch ehrlich, es hätte uns mehr Geld gekostet, nicht das Coaching zu buchen, als es zu buchen.“

Luka, Kunde im Coaching

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Einzelne Kundengeschichten, keine Garantie: Ergebnisse hängen von Einsatz, Markt und Fähigkeiten ab. Die Videos laden erst beim Abspielen von YouTube (youtube-nocookie.com).

Kundengeschichte

Ist ein OFM Business schnelles Geld?

Nein. Ali sagt es in einem Video sehr direkt: Gerade am Anfang musst du super viel selbst machen. Max sieht das genauso. Er rät, erst einmal alles selbst zu machen, um die Praxis zu lernen und zu verstehen, wie Marketing und Vertrieb funktionieren.

Dazu kommen ehrliche Risiken. Wer mit einer neuen Creatorin startet, geht laut Ali erst einmal in Vorleistung, ohne die Sicherheit, dass alles gut läuft. Und wer zu schnell wächst, verliert Qualität, hat höhere Kosten und durcheinandergeratene Prozesse.

Freiheit und weniger operative Arbeit kommen später, wenn Team und Systeme stehen. Eine Agentur wächst mit System und Geduld, nicht über Nacht. Du kannst viel erreichen, aber du musst auch etwas dafür leisten.

„Wenn du denkst, dass OFM Money Glitch ist, dann muss ich dich leider an der Stelle enttäuschen, denn gerade am Anfang musst du super viel selbst machen.“
Alain-Daniel Rudolf im Video auf YouTube (00:10)

Wie lernst du das Geschäftsmodell in der Praxis?

Am schnellsten lernst du es dort, wo es jeden Tag läuft. Max Borer baut mit LUX Agency seit Jahren eine eigene Agentur auf, Ali ist dort Geschäftsführer und hat über 50 Creator betreut. Was die beiden zeigen, läuft genau so in ihrer eigenen Agentur.

Wie du daraus deine eigene Agentur machst, liest du im Ratgeber OnlyFans-Agentur gründen. Was in der persönlichen Begleitung steckt, steht beim OFM Coaching und bei den Leistungen.

Häufige Fragen

Was ist ein OFM Business?

OFM steht für OnlyFans Management. Ein OFM Business ist eine Agentur, die für Creator Marketing, Chatting und Organisation übernimmt, während die Creator den Content liefern.

Was macht ein Chatter in einer Agentur?

Ein Chatter übernimmt das Chatting mit den Fans einer Creatorin. Weil das viel Zeit braucht, ist es oft die erste Aufgabe, die Gründer an einen Mitarbeiter abgeben. So bleibt dir selbst der Kopf frei für Marketing und neue Creator.

Wer kümmert sich um den Content?

Den Content produzieren die Creator selbst. Content-Planung, Editing und Veröffentlichung übernimmt die Agentur.

Wie finde ich Creator?

Wie du Creator findest und für dich gewinnst, ist ein fester Teil der Begleitung. Einige unserer Kunden hatten ihren ersten Creator schon nach wenigen Tagen. In LUX VIP vermitteln wir dir Creator auch direkt.

Muss ich mein Gesicht zeigen?

Nein. Als Agentur-Inhaber baust du alles im Hintergrund auf und musst selbst nirgends öffentlich auftreten.