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KI-Creator in der Agentur: Alis Fazit
Alain-Daniel Rudolf 7:12 Min
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Warum galten KI-Creator als das nächste große Ding?
Eine Zeit lang hieß es, wer keine KI nutzt, sei selbst schuld. Kein Model finden, kein Model führen, keine begrenzte Drehzeit, alles automatisiert. Ali versteht, warum das reizt: Mit Menschen zu arbeiten ist manchmal anstrengend, und eine KI schläft nicht.
Inzwischen sieht er diese Welle als geplatzt. Viele reine KI-Agenturen verdienen nach seiner Beobachtung kaum noch Geld. Wie eine Agentur mit echten Creatorn arbeitet, erklärt der Ratgeber Wie funktioniert eine OnlyFans-Agentur?.
„Aber genau diese Wunschvorstellung, du hast einen virtuellen Creator, der einfach alles macht, was du ihm sagst und nonstop arbeitet, funktioniert in der Realität eben nicht.“
Welchen Aufwand macht ein KI-Creator?
Das erste Problem: Du musst jeden Inhalt selbst erzeugen. Prompten, testen, nachbessern, wieder prompten, bei jedem einzelnen Video. Ein echtes Model nimmt dieselbe Szene oft in Sekunden auf.
Entweder sitzt du also selbst ständig am Laptop, oder du brauchst dafür einen Mitarbeiter. Der kostet wieder Zeit, Geld und Führung, und selbst dann ist nicht sicher, dass die Ergebnisse funktionieren. Das Problem mit dem Model ist damit nicht verschwunden, sondern durch ein anderes ersetzt.
„Am Ende hast du das Problem mit dem Model also nicht einfach entfernt.“
Wie gehen Plattformen mit KI-Inhalten um?
Das zweite Problem: Instagram schränkt KI-Inhalte nach Alis Erfahrung stark ein, und auf manchen Plattformen müssen sie gekennzeichnet werden. OnlyFans verlangt einen echten, verifizierten Creator.
Wenn KI-Inhalte auf Instagram kaum Reichweite bekommen, fällt für Ali die wichtigste Quelle für neue Fans weg. Warum er Instagram für so zentral hält, steht im Ratgeber Traffic-Quellen.
„Und OnlyFans selbst ist nach wie vor Anti-KI.“
Ist ein KI-Creator günstiger als ein echtes Model?
Das dritte Problem sind die Kosten. Die Erzeugung von Bildern und Videos ist nach Ali teurer geworden. Er verweist auf Firmen, die ihren KI-Einsatz gerade wieder zurückfahren.
Ein Vorteil bleibt: Bei einem künstlichen Creator musst du keinen Anteil abgeben. Dafür zahlst du an anderer Stelle mit mehr Aufwand, Werkzeugkosten und technischen Problemen. Einem echten Model zu sagen, welches Video es drehen soll, ist oft einfacher. Wie sich Agentur und Creatorin den Umsatz teilen, steht auf der Seite Umsatzbeteiligung.
Wo ist KI in einer Agentur sinnvoll?
Als Ergänzung sieht Ali KI positiv. Hat eine Agentur schon eine Creatorin, deren Accounts funktionieren, kann KI helfen, mehr Inhalte von ihr zu erstellen. Auch Abläufe im Hintergrund lassen sich damit beschleunigen.
Sein Rat: Bau die Agentur zuerst mit echten Creatorn stabil auf und denk erst danach über KI nach. Welche Werkzeuge Agenturen heute nutzen, zeigt der Ratgeber Software für Agenturen, den Einstieg beschreibt OnlyFans-Agentur gründen.
„Aber für das eigentliche Marketing, einen komplett künstlichen Creator als Fundament des Businesses zu nutzen, halte ich es aktuell nicht für wirklich gut.“
Häufige Fragen
Kann eine Agentur nur mit KI-Creatorn arbeiten?
Ali hält einen rein künstlichen Creator als Grundlage einer Agentur aktuell nicht für tragfähig.
Warum sind KI-Creator aufwendig?
Jeder Inhalt muss selbst erzeugt, getestet und nachgebessert werden. Dafür brauchst du viel eigene Zeit oder einen Mitarbeiter.
Erlaubt OnlyFans KI-Creator?
Nach Ali verlangt OnlyFans einen echten, verifizierten Creator. Ein komplett künstlicher Creator kann dort nicht einfach starten.
Wofür lohnt sich KI in einer Agentur?
Als Ergänzung: um mehr Inhalte von einer Creatorin zu erstellen, die schon funktioniert, und um Abläufe zu beschleunigen.


